Äxgüsi, liebi Läserinne und Läser

Am 1. April händ mir, trotz Corona-Krise, en Aprilscherz veröffentliched. Mir entschuldiged ois bi Allne, wo mir dodemit enttüscht händ.

Sit zwöiehalb Woche send veeli Bereich vo eusere Wirtschaft lahmgleid. Restaurant, Einzelhandelsgschäft, Coiffeursalon send zue! Es finded kei Gottesdienscht statt, kei Sportveraastaltige, kei Trainings, kei Partys,… Euses physische Mitenand esch uf es Minimum reduzierd. Das esch e Situation wo eus usefordered, eus All! Aber bsunders triffts die, wo jetzt extrem veel müend schaffe und die, wo um ihri Existenz müend fürchte!

Mir händ Euch am 1. April e bizeli «Normalität» welle biete, i dem mir en Aprilscherz veröffentlichd hend. Nie im Läbe hätted mir denkd, dass öpper eusi Meldig, dass d Gmeind, d’KMU’s, mit 30 Millione Franke unterstützt, für e wahri Gschecht näh würdi…. Aber genau das esch passierd und es bricht eus s Härz, eus z’vorzstelle, wie öpper wo am Verzwifle esch, Hoffnig bechond, denkd es ged en Uswäg und dann muess realisiere, dass es numme en en blöde 1. Aprilscherz gsi esch. Bi all dene möchtet mer eus ufrichtig entschuldige! Mir händ s Gwerb ned vergässe und mir hätted ned am Tag vorher en Brecht mit Interview über d Situation im Einzelhandel veröffentlichd, wenns das so wär.

Mir händ au Rückmäldige becho, wo mir euses Zil erreichd händ, wo Lüt – au Gwerbler – händ chönne drüber lache, mir en Momänt Unbeschwertheit händ chönne schänke.

Blibed gsund!!