Gmeind schnürt Rettigspaket für KMU

Bund und Kanton griifed de Wirtschaft unter d Ärm. D Gmeind legt no einisch 30 Millione druf.

Das dörfd d Schlagzile vom Tag, we ned sogar vo de Woche geh: Trotz de höche Schulde vo bald 6’000.- pro Iiwohner, wot d Gmeind di chline und mittlere Betrieb unterstütze. Das het de Gmeindrot biere Mediekonferenz, hüt zum Monatsaafang bekannt geh. Verteilt wirds Gäld nach em Prinzip de Schneller isch de Gschwinder oder in Hochdütsch: «Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.» di erschte 60 Betrieb, wo im Rothuus aalüte und Unterstützig beaaträge, übechömmed je 500’000.- Franke.

Mir hend de Gmeindamme, de Roland K. selbstverständlich druf aagschproche, ob d Gmeind sich bi denne eh scho exorbitante Schulde so viel Gäld überhaupt chönnd leischte. Die lapidar Antwort: «Mir hend scho so viel Schulde, da chunnds uf d 30 Millione nüm aa.» D Gwerbler werde Froid ha, chönneds doch mit dem Geldsäge zumindescht di zu erwartende höchere Stüüre erschtemol zahle.

Wie me us em Rothuus het chönne verneh, hend sich di erschte vier Unternehmer scho gmeld. De Markus H., d Kirsten E., de Sandro S. und de Philippe R. chönnd scho morn demit räche, jewils 500’000 Franke meh uf em Konto z ha.